AG Dortmund, Urteil vom 10.07.2012, 412 C 4319/12
weiterlesenAtypisch stiller Gesellschafter als Nachranggläubiger?
Nach der Entscheidung des BGH vom 28.06.2012 (IX ZR 191/11) steht der atypisch stille Gesellschafter einer GmbH & Co. KG mit seinen Ansprüchen wirtschaftlich dem Gläubiger eines Gesellschafterdarlehens insolvenzrechtlich gleich, wenn in einer Gesamtschau seine Rechtsposition nach dem Beteiligungsvertrag der eines Kommanditisten im Innenverhältnis weitgehend angenähert ist. Der Senat hat entschieden, dass der Nachrang von …
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Erfolgreiche Sanierung der Caritas-Altenheime Johannes Paul II. und St. Elisabeth in Wolfsburg – alle Arbeitsplätze konnten erhalten werden
Nach mehr als einjähriger Betriebsfortführung der Caritas Pflegedienste gemeinnützige GmbH in Wolfsburg (AG Wolfsburg, 25 IN 176/11) im Insolvenzverfahren ist die Erhaltung der Heime und des ambulanten Pflegedienstes gelungen, erklärte der Insolvenzverwalter Joachim C. Hausherr. Die beiden Pflegeheime St. Elisabeth und Johannes Paul II. mit zusammen rund 250 Heimbewohnern und 230 Mitarbeitern sind zum …
Haftung des Beraters in der Krise – stillschweigender haftungsbegründender Auskunftsvertrag
Nimmt der Berater im Rahmen eines Gespräches zur insolvenzrechtlichen Situation seines Mandanten Stellung, läuft er Gefahr, dass eine Entlastung für unrichtige bzw. unvollständige gesprächsweise gegebene Auskünfte und Hinweise über den Einwand der nicht haftungsauslösenden Gefälligkeitsauskunft ins Leere geht. Nach dem OLG Düsseldorf, Urteil vom 09.09.2003, Aktenzeichen: 23 U 191/02, wird ein haftungsauslösender Auskunftsvertrag stillschweigend geschlossen, …
Anforderungen an die Qualität der Auskünfte und Hinweise von Insolvenzberatern
Ein Rechtsberater in Insolvenzangelegenheiten muss die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten und die damit jeweils verbundenen Chancen und Risiken kennen und mit seinen Mandanten besprechen. Es ist pflichtwidrig und der Berater macht sich schadenersatzpflichtig, wenn er den Mandanten einseitig nur eine von vielen Varianten als alternativlose Handlungsoption darstellt. Insbesondere muss ein Einzelunternehmer darauf hingewiesen werden, dass er nicht …
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Beratervergütung in der Krise
Anfechtbarkeit oder Bargeschäft?
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